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Überblick

Der erste Schritt ist getan. Die Entscheidung für die Einführung von Lean Management wurde getroffen, alle Vorbereitungsmaßnahmen sind eingeleitet. Jetzt ist es höchste Zeit, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die gesamte Belegschaft mit ins Boot zu holen. Und dafür gibt es eine ganze Palette an geeigneten Hebeln. Die zur Verfügung stehenden Kommunikations-Instrumente müssen natürlich so eingesetzt werden, dass am Ende jeder einzelne Mitarbeiter die relevanten Informationen auch tatsächlich wahrnimmt. Alle sollten nicht nur Bescheid wissen, sondern auch positiv gestimmt in Kenntnis gesetzt worden sein. Selbst wenn eine Information noch so prominent platziert wird, ist damit noch längst keine Garantie verbunden, dass wirklich jeder sie wahrgenommen hat.

Wenn es um Qualitätsmanagement geht, sind weder blindes Vertrauen noch permanente Kontrolle das Non-Plus-Ultra. Denn hier soll ja ein Prozess in Gang gesetzt werden. Das funktioniert nicht von alleine, wer einfach so darauf vertraut, dass schon alles besser werden wird, hat noch nicht einmal den Sinn des positiven Denkens verstanden. Wer aber zu wenig vertraut und Mitarbeiter in ihrem Tun durch ständige Kontrolle hemmt, wird auf dem Weg zu mehr Qualität auch nicht weit kommen. Denn der Wandel zum Besseren kann nur als Gemeinschaftsprojekt funktionieren.

Offensiv und modern arbeiten: Das Überleben auf dem Markt ist schwer, für Handwerker sowieso. Doch gerade deshalb muss man sich gut aufstellen, muss sich organisieren, auf digitale Arbeitsweisen setzen und die Effizienz immer wieder steigern. Dann kann man auch günstigere Angebote machen, weil durch Digitalisierung und Automatisierung bestimmter Abläufe viel Zeit und somit Geld gespart werden kann. Vielleicht hätte Meister Weiß auch ein Angebot über 4.000,- Euro machen können, wenn er die gesamte Arbeit um den Kundenbesuch sinnvoller gestaltet hätte.

Digitalisierung betrifft uns alle! Bei diesem Satz kann wohl jeder irgendwie mitgehen. Schließlich leben wir in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft. Doch was genau steckt eigentlich dahinter? Und sind alle Lebensbereiche betroffen? Das sind sie in der Tat, sieht man einmal von einem Spaziergang barfuß im Wald ab (und selbst dort benutzen wir womöglich einen GPS-Sender, um uns nicht zu verlaufen).

Während das interne Audit in der Regel von einem unternehmensinternen Mitarbeiter durchgeführt wird, erledigt das beim externen Audit ein unternehmensfremder Experte. Damit ist die Neutralität gewahrt.

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